Das jüdische Projekt der Moderne

ZEHN ESSAYS

Shulamit Volkov

C.H.Beck

2001

978-3-406-45961-0

getimage

Die Juden in Deutschland nahmen im 19. Jahrhundert an der allgemeinen Modernisierung der Gesellschaft teil. Aber zugleich beschäftigten sie sich intensiv mit ihrem eigenen ”Projekt der Moderne”. Sie waren bestrebt, für sich eine jüdische Identität zu erfinden, die zu ihrer neuen Stellung in Staat und Gesellschaft paßte. Shulamit Volkov geht in den vorliegenden zehn Essays diesem jüdischen ”Projekt der Moderne” ebenso nach wie dem Antisemitismus in Deutschland und seinen Verbindungen zu Nationalismus und Antifeminismus.

Vorwort

  1. Minderheiten und der Nationalstaat: Eine postmoderne Perspektive
  2. Reflexionen zum "modernen" und zum "uralten" jüdischen Nationalismus
  3. Nationalismus, Antisemitismus und die deutsche Geschichtsschreibung
  4. Antisemitismus und Antifeminismus: Soziale Norm oder kultureller Code
  5. Sprache als Ort der Auseinandersetzung mit Juden und Judentum in Deutschland, 1780 - 1933
  6. Die jüdische Gemeinde in Altona, 1867 - 1890. Ein demographisches Profil.
  7. Die Erfindung einer Tradition. Zur Entstehung des modernen Judentums in Deutschland.
  8. Juden als wissenschaftliche "Mandarine"
  9. Die Ambivalenz der Bildung. Juden im deutschen Kulturbereich.
  10. Der Einzelne und die Gemeinde: zwischen Erfüllung und Enttäuschung

Anhang

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