Eduard Freudmann

Der Kurzvortrag von Eduard Freudmann thematisiert die künstlerisch-aktivistischen Kämpfe um das umstrittene Denkmal für den antisemitischen Wiener Bürgermeister Karl Lueger. Freudmann spricht über das Verhältnis von Kunst und Aktivismus und widmet sich den Interventionen (Proteste, Graffitis, bauliche Eingriffe) am Denkmal. Das Projekt reflektiert öffentliche Geschichtsbilder, Protestformen und den mitunter hilflosen Umgang mit problematischen Denkmälern im Stadtraum.

Eduard Freudmann lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Bildende Kunst in Wien und Weimar und lehrt an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Arbeiten verbinden Performativität, Installation und öffentlichen Raum. Transdisziplinäre Forschung, kritischer Diskurs sowie die Verbindung von Ästhetik und politischer Analyse prägen seine Praxis. Inhaltlich befasst er sich u.a. mit Erinnerungspolitik, Archiven und der Medialisierung der Shoah.