Geschichte und Gegenwart, eine komplexe Beziehung

Jüdische Perspektiven und Verbindungslinien zur historischen Erfahrung der Shoah

in „Bildung und Erziehung 73.3“, S.242–258, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG

2020

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Welchen Stellenwert nimmt die Erinnerung an die Shoah in Migrationsgesellschaften ein und welche Rolle sollten dabei Vergleiche und Analogien zwischen Gegenwart und Vergangenheit spielen? Diese Fragen diskutiert der Beitrag mit Blick auf die Integration jüdischer Perspektiven in die Auseinandersetzung über die Relevanz des Lehrens und Lernens über die Shoah in der heutigen Zeit und die Herausforderungen, die insbesondere durch eine wachsende Distanz zu den historischen Ereignissen entstehen. Am Beispiel der pädagogischen Arbeit in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem wird die Vielschichtigkeit und Komplexität der (jüdischen) Erinnerung an die Shoah in Israel aufgezeigt und mit den gegenwärtigen Diskussionen über die Veränderungen der Holocausterinnerung in Deutschland und Europa in Beziehung gesetzt.

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